A Travellerspoint blog

Feb 2007

Ushuaia - Torres del Paine

Abschied vom Feuerland

sunny 15 °C

Hallo liebe Freunde,
Feuerland heisst das, weil die Ureinwohner immer grosse Feuer unterhielten, damit die Nachbarn sie sehen konnten - oder damit sie ihr Nest wieder fanden.
Ich hab mich zuenftig verabschiedet, und zwar damitR0010349.jpg
So sah er vorher aus, und so zusammen mit einer Flasche Chardonnay
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Wenn man schon King Crabs essen will, dann hier, wo sie die letzten paar tausend aus dem Meer holen und in alle Welt verschicken.

Dann gings mit dem Bus und einer Zwischenuebernachtung in Punta Arenas nach Puerto Montt zurueck.
Dort habe ich mein Fahrrad aus dem Verschlag geholt und bin zum Nationalpark Torres del Paine geradelt, 150 km, die ersten 85 am Nachmittag, je ein Drittel Asphalt, Schotter und Baustelle.
Baustelle heisst hier Notstrasse neben der Nchotterstrasse, die gerade hergerichtet und betoniert wird. Eng und staubig und viel loser Schotter.
Fuer die weiten 65 km habe ich 12 Stunden gebraucht - saukalter Gegenwind in einer Staerke, dass man bergab stehen blieb, wenn man nicht mit kleinem Kettenblatt getreten hat. Ich bin aus den unteren Gaengen nicht herausgekommen, aber die Landschaft ist grossartig
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Man sieht manchmal Nandus - die sind scheu, konnte kein vernuenftiges Bild machen, und viele Guanacos
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Das sind Bilder von dem beruehmten Torres-Massiv, man muss sich vorstellen, dass diese Tuerme von den Gletschern geformt wurden.
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Dahinter sind ja hunderte von Kilometern lange Gletscher - das patagonische Inlandeis, drum auch der eiskalte starke Wind.
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Immerhin hatte ich das erste mal im Leben einen ueberdachten Zeltplatz mit Windschutz
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Das sind die letzten Bilder vom Festland, uebermorgen gehts auf ein Schiff, das von Freitag bis Montag die Chilenischen Kanaele bis Puerto Montt hochfaehrt.
Alle Leute, die damit gefahren sind, haben in hoechsten Toenen geschwaermt - ich bin mal richtig gespannt.
Bis dann viele Gruesse von Gerhart

Posted by gerhart 3:13 PM Archived in Backpacking | Chile Comments (3)

Ushuaia

Am suedamerikanischen Ende der Welt

overcast 15 °C

Fine del Mundo - so schreiben die Argendtinier hier.
Aber der suedliche Zipfel von Argentinien ist recht lebendig. Feuerland ist regenreicher als der Norden, daher gibt es viele Schaf und Rinderweiden.
Ushuaia ist wesentlich groesser, als in den Reisefuehren beschrieben, die Stadt ist kraeftig am wachsen, mit dem Tourismus. Darauf ist hier alles abgestmmt.
Das ist die Sicht von obenR0010335.jpg
Es gibt eine Hauptstrasse, wo fast alles zu kaufen ist und einen Hafen, wo auch die grossen Kreuzfahrschiffe anlegen, die duch den Beagle-Kanal kommen
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Gestern war ich im hiesigen nationlpark, ca. 20 km ausserhalb. Dort habe ich auch in einer Art Huette mit Stockbetten uebernachtet.
Ich bin auf einen Berg gestiegen, war recht anstrengend, weil es duch ein Hochmoor ging, Aber wunderschoene Moose
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gab es in dem feuchten Sumpf, man bekam ordentlich nasse Struempfe.
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Aber oben hatte man eine wunderbare Sicht.
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Hier seht ihr mich, geblendet von der schoenen Aussicht. Eine der Inseln, die letzte, die man nur ahnen kann ist Kap Horn.
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Zu essen gibts hier natuerlich auch - was sonst als Laemmer, schliesslich wachsen die hier tausendfach.
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Heute bin ich wieder in der Stadt, und morgen gehts zurueck nach Puerto Natales, dort werde ich wieder aufs Fahrrad steigen, um in den Nationalpark Torres del Paines zu fahren.

Was ich auch noch sagen wollte- Vielen Dank fuer eure mails und Gaestebucheintraege, ich freu mich ueber jede Nachricht von euch.

Viele Gruesse Gerhart

Posted by gerhart 7:24 AM Archived in Backpacking | Argentina Comments (0)

Punta Arenas

Metropole in der 12. Region

sunny 25 °C

Hallo Freunde,
Ich habe mich entschlossen, mein Rad in Puerto Montt stehen zu lassen, weil das Wetter gar zu eklig war, und den Rest nach Sueden mit dem Bus zu machen. Gestern morgen bin ich losgefahren (Bus) -
und seit gestern Mittag ist dann der Sommer ausgebrochen, heute blauer Himmel und 25 Grad. Wie wenn mich Petrus aergern wollte. Aber hier aendert sich das Wetter ja fast stuendlich.
Jetzt bin ich in Punta Arenas, der Hauptstadt des suedlichen teils Chiles
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Es ist eine erstaunlich europaeisch gepraegte Stadt, wunderschoene Jugendstilgebaude, denn hier lebten die Schafbarone, unter anderem eine Familie Braun, nach der Strassen, Schulen, der Friedhof und deren Palais benannt sind. Auch eine unmenge Denkmale - von Magellan ueber die ersten Spanier, den OHiggins- Befreier der Chilenen von den Spaniern bis zu den Helden der letzten Kriege. Sowohl die Chilenen als auch die Argentinier sind wahnsiinnig nationalstolz.
Gestern war ich mit dem Schiff auf einer Insel Magdalena in der Magellanstrasse - ein Pinguinreservat.
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Die kommen im Sommer dorthin, um ihre Jungen in Erdloechern auszubrueten und grosszuziehen, dann verschwinden sie wieder in den Meeren.
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Das war schon ein tolles Erlebnis, diese vielen Tiere -mehrere Hunderttausend, viele andere Wasservoegel, auch solche, die die Pinguinjungen auffressen. Ein irrsinnigeg Vogelgeschrei und die Luft voller Flaumfedern.
Auch einmal auf der Mgellanstrasse zu fahren war fuer mich etwas schoenes.
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Morgen gehts weiter nach Ushuaia, das ist die suedlichste Stadt.

Seid alle herzlich gegruesst Gerhart

Posted by gerhart 9:35 AM Archived in Automotive | Chile Comments (1)

Puerto Natales

ausgestorbene Urtiere

rain 13 °C

Hallo liebe Freunde,
wei hier das Internet vergleichsweise superschnell ist, noch ein kleiner Bericht. Von El Chaiten bin ich mit dem Bus zurueck nach Calafate, dort uebernachtet und am naechsten Tag weiter - 5 Stunden Bus fur 240 km - nach Puerto Natales.
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Die Zahl der Radler, die auf Bus umsteigen, waechst mit jedem Kilometer nach Sueden, meist sind 3 Fahrraeder drin, es ist auch fast nicht zu fahren:
Die schweren Schotterstrassen, eisiger Wind, taeglich Regen, da sehnt man sich schon nach Waerme und einem Dach.
Der Ort liegt an einem Fjord, ist eine recht kleine Stadt mit kleinem Hafen
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Ich schlafe in einem Hostal, ca. 12 Euro.
War heute in der Hoele des Miledon, einem ausgestorbenen Urtier - ca. 60 km mit dem Rad - nass angekommen, in der Hoele getrocknet und wieder feucht auf dem Rueckweg.
So sieht die Hoehle aus:
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Und das Riesenfaultier, das vor ca. 10000 Jahren ausgestorben ist,
wahrscheinlich weil es leichte Beute mit viel Fleisch war, soll so ausgesehen haben, ca. 4 m hoch
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Soviel zur Geschichte der Fauna, morgen gehts - wieder mit dem Bus und ohne Fahrrad - nach Punta Arenas.
Fuer heute viele Gruesse Gerhart

Posted by gerhart 11:53 AM Archived in Chile Comments (0)

El Chalten

all seasons in one day 12 °C

Liebe Freunde,
mit dem Bus bin ich von el Calafate nach el Chalten gefahren, ca. 4 Stunden.
Dort habe ich mein Zelt auf dem rustikalen Park-Campingplatz aufgestellt.R0010229.jpg
Der Fitzroy-Park ist ein herrliches Wandergebiet, ich war 2 Tage meist zu Fuss unterwegs, mit dem Fahrrad konnte ich nur zu einem Punkt fahren, die Parkwege selbst sind gesperrt.
Man hat wunderbare Aussicht auf den Fitzroy
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Diese gigantischen Eismassen in den Gletschern rings um den Berg sind unvorstellbar und speisen die grossen Gletscherseen.
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Nur: trotz Hochsommer immer eisiger Wind, nachts hat es sogar geschneit, man muss sich gut einpacken.
Zum Schluss noch ein Bild vom Ort
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Das war mein heutiger Kurzbericht,
seid alle herzlich gegruesst von Gerhart

Posted by gerhart 3:03 PM Archived in Argentina Comments (0)

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