A Travellerspoint blog

Feb 2007

El Calafate

Busfahrt durch das argentinische Patagonien

rain 10 °C

Liebe Freunde,
nachdem ich Grobenador Gregores mein Rad gluecklicherweise wieder intakt gebracht hatte, scheute ich das Risiko, nochmal 3 Tage auf den ruppigen Strassen zu Fahren und habe zum Ziel el Calafate den Bus genommen - das heisst 3 Busse, denn direkt faehrt keiner auf diesen Strassen, so bin ich ueber Puerto San Julina, Rio Gallegos nach el Calafate.
Als ich ankam hat geregnet, beahlbare Hotels waren ausgebucht, also auf einem Campingplatz das Zelt im Regen aufgebaut.
Danach war ich ganz schoen durchnaesst - deshalb bin ich in ein Restaurant, ein ziemlich nobles Lokal, aber super Einrichtung. Grillraum mit riesigem KHolzkohlefeuer, darum 4 Laemmer aufgespiesst, im Speiseraum ebenfalls riesiger Grill. Ich musste fast eine halbe Stunde warten, bis ein Platz frei wurde, das war ganz gut, denn dann war ich wieder ziemlich trocken.
Ich habe mir dann Lamm mit Salat und Kartofflen bestellt, dazu eine Flasch Rotwein.
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Das war fast ein Viertel von dem Schaefchen, hat super geschmeckt, habe dann geschlafen wie ein Murmeltier.
Um 7 heute frueh bin ich mit dem Bus in den Mureno-Nationalpark gefahren, eineinhalb Stunden Fahrt, ca, 80 km entfernt.
Dort ist man im Patagonischen Inlandeis
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Das Eis geht ca. 20 m ueber das Wasser hinaus, tuermt sich unter Druck riesig auf
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Manchmal bricht ein Brocken ab, das knallt wie Donner und faellt in den Gleschersee.
Leider wars ziemlich regnerisch und der Wind eiskalt, ab im Ort scheint die Sonne.
Als naechstes steht das Fitroy- Massiv auf dem Programm.

viele Gruesse Gerhart

Posted by gerhart 12:00 PM Archived in Argentina Comments (0)

Caiten - Petito Moreno- Gobenator Gregores

Bus und Fahrrad

Liebe Freunde,
Nachdem es mich vor Chaiten mit Regen voll erwischt hat, am naechsten Tag immer noch Regen, Kleider und vor allem Schuhe nicht trocken, habe ich mich zur zweiten Busetappe entschlossen,
von Chaiten nach Cohaique.
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Es ware eine recht schoene, aber ach lange Fahrt, denn erst morgens um halbdrei war ich in Cohaique. Gluecklicherweise hat mich eine Polizeistreife beim Stadtplanlesen gesehen und mich dann mit Blaulicht zu dem Hostal gefahren, das ich mir ausgesucht hatte.
Ich glaube nicht, dass die mir um die Zeit aufgemacht haetten, ohne die Polizeibegleitung.
Das Naturdenkmal soll ein Indio-Kopf sein, vielleicht koennt ehr es erkennen.
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Ab da bin ich Fahrrad gefahren. Zuerst nach Porto Ibanez dann mit dem Schiff ueber den Lago Carrera/Buenos Aires, nach dem Titikaka der zweitgroesste in Suedamerika.
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Interessant: keinerlei Vegetation an den Ufern, einfach nur Wasser in den Felsen.
Von da gings ueber die Grenze nach Argentinien.
2 Tage Fahrrad auf geteerten Strassen, welche Verwoehnung !
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Am Sonntag bin ich dann auf die Routa 40 Richtung Sueden - argentinische Pampa oder Mesa.
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Alles furchgtbar trocken, da wachsen nur Binsenbueschel und kleine Straucher, kein Busch, kein Baum, soweit man sehen kann nur Steppe und tafelfoermige Berge.
Dort lebt fast niemand, Guertltiere und Guanakos (wilde Lamas),
Voegel und Karnickel.
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Alle 50 km ist mal ein Wasserloch, und da ist manchmal eine Farm, wenn sie nicht schon verlassen ist.
Ich bin 4 Tage hindurchgefahren, musste schon mein Wasser rationieren, weil aus den Drecktuempeln wollte ich nichts holen.
Strasse kathostrophal, meist Kies und Sand, wenn man Glueck hat, feiner Kies und Dreck dazwischen.
Aber inner wieder schoene Ausblicke auf die Eisfelder der Anden, wo ich bald sein werde.
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Die Strassenbauer graben einfach Loecher, denn 20 cm unter der oberen Schicht liegt fast nur Kies - und je nachdem, ob grob oder fein, ist die Strasse.
Unterwegs ist mein 2. vorderer Gepaecktraeger gebrochen, und den Schnellspanner der Hinterachse habe ich einfach verloren.
Ich bin dann in den naechsten Ort ( ca. 100 km) mit losem Hinterrad gefahren, hin und wieder ist es herausgesprungen, dann war halt Vollbremsung von alleine.
Zum Glueck bin ich om Gobenator Gregores angekommen, 1 Liter Cola und 1 Liter Bier und 2 Steaks habe ich mir dann nachts um halbelf gleich einverleibt.
Dort habe ich noch ein kanadisches Ingenieurteam getroffen, die dort eine Mine nach Gold und Silber betreiben.
Ein Fahrradgeschaeft gibts natuerlich nicht - aber man braucht Glueck: ein Radfahrer, den ich nach einem Geschaeft gefragt habe, ist heimgefahren, hat einen neuen Satz Schnellspanner gebracht um mir beim motieren geholfen. Ich wollte ihm ueber die 10 Euro, die ihn
die Spanner gekostet haben, ein Trinkgeld geben.
Da war er fast beleidigt.
Man triftt immer wieder sehr interessante Leute, wenn ich nicht gerade in der einsamen Mesa stecke, habe ich immer Unterhaltung
Fuer heute genug, seid herzlich gegruesst.
Euer Gerhart

Posted by gerhart 5:05 PM Archived in Chile Comments (0)

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