von Brasilien quer durch Uruguay nach Montevideo
27.03.2007
Liebe Freunde,
der Wechsel nach Brasilien und Uruguay war eine gute Idee, denn die Strassen waren zum einen viel besser und zum anderen auch fast ohne Verkehr.
Grosse Hoehpunkte gab es nicht, die Landschaft ist flach huegelig, hauptsaechlich Kuhweide und zwischendurch riesige Flaechen mit Soja, Mais, Reis und Getreide, zum teil abgeerntet, denn hier wird es Herbst. Wald ist immer als Plantage angelegt, in der Regel Eukalyptus.
Mit diesem Zeug wird langsam die ganze Welt verseucht.
Erstaunlich ist, dass es hier viele Thermen gibt, die Quellen laufen dann in ein paar Schwimmbecken, mitten in der Landschaft, kaum Besucher.
Temparaturen meist immer noch ueber 30 Grad, bei Wolken leicht darunter.
Ich bin gestern bis auf 90 km an Montevideo herangekommen, und heute frueh um 4 begann es zu regnen, aufgehoert hat es den ganzen Tag noch nicht, und die naechsten 2 Tage solls so weitergehen. Bin deshalb den Rest mit dem Bus gefahren, dadurch hab ich mir ca. 60 km Stadtautobahn erspart, die keinen Seitenstreifen hat. Das waere auch zu gefaehrlich geworden, insofern bin ich dem Regen dankbar.
Ich werde nun 2 Tage die Stadt ansehen - nachdem was ich auf den ersten Blick heute sah, lohnt es sich wirklich.
Die meisten Gebaeude stammen aus der Jahrhunderwende, teilweise
Neoklassizistisch, teilweise Jugendstil - bei uns in der Vielfalt nicht zu finden, da die meist durch den Krieg zerstoert wurden.
Bei blesch-web.de gibts ein paar Bilder.
Herzliche Gruesse - Gerhart im Endspurt
Posted by gerhart 1:13 PM Comments (1)

