Chile mit dem Rad tag:travellerspoint.com,2007-01-01:/blog/?domain=gerhart 2007-04-07T15:30:55Z gerhart img/travel-blog-feed.png Buenos Aires tag:travellerspoint.com,2007-04-07:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=35&entryid=53835 2007-04-07T15:30:55Z 2007-04-07T15:30:55Z Liebe Freunde, Jetzt habe ich ein paar Tage in Buenos Aires verbracht. Im Zentrum der Stadt in den Einkaufsstrassen laufen die Leute wie im Ameisenhaufen, da das Rad durchzuschieben ist nervig. Die Stadt ist riesig, es leben ca. 2,5 Millionen Menschen hier. Wie ueberall in Argentinien gibt es eine Unmenge Denkmale der Freiheitshelden, der Spitzenreiter ist San Martin. Der hat erfolgreich gegen Spanien gekaempft, wenn sie ihn erwischt haetten, waere er als Terrorist aufgehaengt worden, so sind seine Ueberreste in der Kathedrale aufgebahrt wie die ... Liebe Freunde,
Jetzt habe ich ein paar Tage in Buenos Aires verbracht.
Im Zentrum der Stadt in den Einkaufsstrassen laufen die Leute wie im Ameisenhaufen, da das Rad durchzuschieben ist nervig.
Die Stadt ist riesig, es leben ca. 2,5 Millionen Menschen hier.
Wie ueberall in Argentinien gibt es eine Unmenge Denkmale der Freiheitshelden, der Spitzenreiter ist San Martin.
Der hat erfolgreich gegen Spanien gekaempft, wenn sie ihn erwischt haetten, waere er als Terrorist aufgehaengt worden, so sind seine Ueberreste in der Kathedrale aufgebahrt wie die Reliquien von Heiligen

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Das ist kein Tempel, sondern die Kirche, in der er liegt - mit Fackel

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Die Leute pilgern zum Grab, ganze Schulklassen.

Aber ebenfalls eine Pilgerstaette ist das Grab von Evita Peron, die liegt hier
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Vor allem in Patagonien sind viele Denkmale von ihr aufgestellt, sie ist, aehnlich wie die Diana ein melanchonischer Traum der Argentinier.
Das Parlamentsgebaeude ist protzig wie in USA oder Europa
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Eine Kunstblume, hydraulisch dem Sonnenstand angepasstR0010813.jpg
Die lebendigen Stadtteile sind San Telmo, wo ich wohne (das sogenannte Tangoviertel und La Boca, ein Hafenviertel. Es kommen sehr viele Europaer zum Tangotanzen hierher, sicher mehr als Argentinier.
Ueberall sind Tangolokale, voll mit Europaern im reifen Alter, die bekommen gegen Eintritt Tango vorgefuehrt und koennen dann versuchen, das nachzumachen (was wegen den fehlenden elastischen Beinen halt nicht klappt). Nachmittags gibts Tangokurse.
In diesen Vierteln gibt es unzaehlige Troedelstaende, Tangovorfuehrungen auf der Strasse, auch Tangotaenzer mit Plattenspieler, die auf der Strasse die lebenshungrigen europaeischen Damen im Tangoschritt herumziehen. (sieht zum schiessen aus, aber die Damen reissen sich drum). Hier ein paar Eindruecke
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Wenn man ca. 30 km flussaufwaerts zum Plata-Delta faehrt, kommt man in sommerfrischeaehnliche Vororte wie Tigre
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So langsam geht meine lange Reise dem Ende zu, am Dienstag gehts in den Flieger und am Mittwoch bin zuhause, also sehen wir uns in Kuerze wieder.
Seid bis dahin herzlich gegruesst Gerhart

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Montevideo tag:travellerspoint.com,2007-04-01:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=34&entryid=52795 2007-04-01T23:04:56Z 2007-04-01T15:44:04Z Hallo liebe Freunde, jetzt gibts im Anschluss an die grossartigen Landschaften noch ein bisschen Stadturlaub. Heute ein paar Bilder von Montevideo, zunaechst ein Bild vom Huegel, nachdem die Stadt benannt ist auf die Stadt und den Hafen Gewohnt habe ich in einem Hostel direkt an der Plaza Interpendencia, ein Blick aus dem Fenster Es war ein schoenes altes Haus, leider sehr reparaturbeduerftig, durch die schoene Kuppel ue ... Hallo liebe Freunde,
jetzt gibts im Anschluss an die grossartigen Landschaften noch ein bisschen Stadturlaub.
Heute ein paar Bilder von Montevideo, zunaechst ein Bild vom Huegel, nachdem die Stadt benannt ist auf die Stadt und den Hafen
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Gewohnt habe ich in einem Hostel direkt an der Plaza Interpendencia, ein Blick aus dem Fenster
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Es war ein schoenes altes Haus, leider sehr reparaturbeduerftig, durch die schoene Kuppel ueberm Teppenhaus kam der Regen rein, daher auf den Marmorstufen und Podesten Eimer.
Das ist die Fuessgaengerzone im Zentrum
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Hier ein Buerogebaude aus den 20er Jahren, es scheint mir ein Vorbild fuer die Hochhaeuser Stalins in Moskau zu sein
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Das ist das Unihauptgebaeude mit Parolen
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Im Palast des Ministerpraesidenten stehen wieder Zinnsoldaten Wache
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Interessant ist die Muellabfuhr. Solche Pferdekarren traben vor allem abends durch die Stadt und sammeln die Abfaelle ein.
Ca. 10 km ausserhalb in den Huettenvierteln werden die dann verwertet.
z. B. Flaschen und Material rausgeholt.
Die Pferde fressen die Reste aus den Tueten, Menschen ernaehren sich wahrscheinlich auch davon - das konnte ich aber nicht sehen, dann wird verbrannt was geht, es raucht und stinkt.
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Es ist eine Stadt mit vielen Gesichtern, schoene alte Gebaeude, aber auch sehr viel Zerfall. Gute und schoene Restaurants, mit stark italienischem Einfluss, aber noch viel mehr Fast-Food- Buden, Mc Donald ist auch mehrfach da, aber die einheimischen Wurstchen und Hamburgerbuden sind eine unschlagbare Konkurrenz.
Das Wetter hat sich in der letzten Woche von seiner ekligen Seite gezeigt, sehr oft langanhaltender Regen.
Gestern bin ich in Buenos Aires angekommen, hier ist alles viel weitlaeufiger und groesser.
Davon mehr, wenn ich die Stadt kennengelernt habe.

Herzliche Gruesse Gerhart

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von Brasilien quer durch Uruguay nach Montevideo tag:travellerspoint.com,2007-03-27:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=33&entryid=51992 2007-03-27T21:31:45Z 2007-03-27T21:31:45Z Liebe Freunde, der Wechsel nach Brasilien und Uruguay war eine gute Idee, denn die Strassen waren zum einen viel besser und zum anderen auch fast ohne Verkehr. Grosse Hoehpunkte gab es nicht, die Landschaft ist flach huegelig, hauptsaechlich Kuhweide und zwischendurch riesige Flaechen mit Soja, Mais, Reis und Getreide, zum teil abgeerntet, denn hier wird es Herbst. Wald ist immer als Plantage angelegt, in der Regel Eukalyptus. Mit diesem Zeug wird langsam die ganze Welt verseucht. Erstaunlich ist, dass es hier viele Thermen ... Liebe Freunde,
der Wechsel nach Brasilien und Uruguay war eine gute Idee, denn die Strassen waren zum einen viel besser und zum anderen auch fast ohne Verkehr.
Grosse Hoehpunkte gab es nicht, die Landschaft ist flach huegelig, hauptsaechlich Kuhweide und zwischendurch riesige Flaechen mit Soja, Mais, Reis und Getreide, zum teil abgeerntet, denn hier wird es Herbst. Wald ist immer als Plantage angelegt, in der Regel Eukalyptus.
Mit diesem Zeug wird langsam die ganze Welt verseucht.
Erstaunlich ist, dass es hier viele Thermen gibt, die Quellen laufen dann in ein paar Schwimmbecken, mitten in der Landschaft, kaum Besucher.
Temparaturen meist immer noch ueber 30 Grad, bei Wolken leicht darunter.
Ich bin gestern bis auf 90 km an Montevideo herangekommen, und heute frueh um 4 begann es zu regnen, aufgehoert hat es den ganzen Tag noch nicht, und die naechsten 2 Tage solls so weitergehen. Bin deshalb den Rest mit dem Bus gefahren, dadurch hab ich mir ca. 60 km Stadtautobahn erspart, die keinen Seitenstreifen hat. Das waere auch zu gefaehrlich geworden, insofern bin ich dem Regen dankbar.
Ich werde nun 2 Tage die Stadt ansehen - nachdem was ich auf den ersten Blick heute sah, lohnt es sich wirklich.
Die meisten Gebaeude stammen aus der Jahrhunderwende, teilweise
Neoklassizistisch, teilweise Jugendstil - bei uns in der Vielfalt nicht zu finden, da die meist durch den Krieg zerstoert wurden.

Bei blesch-web.de gibts ein paar Bilder.

Herzliche Gruesse - Gerhart im Endspurt

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Missiones, Corrientes - Brasilien tag:travellerspoint.com,2007-03-19:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=32&entryid=50807 2007-03-22T23:12:03Z 2007-03-19T14:38:05Z Liebe Freunde, die naechstens 2 Wochen gibts hier keine Bilder, habe mein Kontingent erschoepft und kann erst wieder im April welche hochladen. Ich versuche, ein paar Bilder unter www.blesch-web.de einzustellen. Kurzer Bericht der letzten Woche: Von den Wasserfaellen bin ich Richtung Sueden gefahren, erst entlang des Parana, dann auf die andere Seite der Provinz Missiones zum Rio Uruguay. Das Land ist sehr fruchtbar, dunklerote Erde und sehr huegelig. Eben gibt es garnicht, entweder bergauf oder bergab, immer so ca. 50 hm. Auf 100 km ca. ... Liebe Freunde,
die naechstens 2 Wochen gibts hier keine Bilder, habe mein Kontingent erschoepft und kann erst wieder im April welche hochladen. Ich versuche, ein paar Bilder unter www.blesch-web.de
einzustellen.
Kurzer Bericht der letzten Woche:
Von den Wasserfaellen bin ich Richtung Sueden gefahren, erst entlang des Parana, dann auf die andere Seite der Provinz Missiones zum Rio Uruguay.
Das Land ist sehr fruchtbar, dunklerote Erde und sehr huegelig. Eben gibt es garnicht, entweder bergauf oder bergab, immer so ca. 50 hm.
Auf 100 km ca. 1300 Hoehenmeter, obwohl man immer auf einer Hoehe bleibt.
Habe dann San Ignazio Mini besucht, ein Welkulturerbe.
Das sind die Reste eine Jesuitenmission. Die Jesuiten hatten von ca. 1650 bis ca. 1770 hier missioniert, zwischen den Fluessen, in Norden in Paraguay und im Sueden in Brasilien. Ca. alle 80 km gab es eine Mission, Kirche mit Wohnhausern fuer die Indios, bestimmt an die 1000 Menschen konnten da leben. Von diesen Stetten gab es ca 40 Stueck, es war ein Indio-Land in der Groesse Deutschlands, wo die Indios im Ackerbau und Handwerk ausgebildet wurden. Es waren Steinhauser und grossartige Kirchen, ringsum fruchtbare Aecker.
Aber die Habsucht gewann die Oberhand: Auf Wunsch der Reichen und Anordnung des spanischen Koenigs wurden die Jesuiten vertrieben, die Missionen zerstoert, die Indios versklavt, denn sie waren sehr begehrt, weil sie im Gegesatz zu den Afrikanern ausgebildet waren und gute Preise brachten.
Sie durften dann als Sklaven auf dem eigenen Land arbeiten.

Weiter gings in die Privinz Corrientes, da wird die Erde sandig, es gibt viele Suempfe (mit kleinen Krokodilen, die liegen ueberfahren am Strassenrand), fast nur Grasland mit vielen Rindern.
Hier ist es wieder flacher, aber windig - so kommt man auch nicht schneller voran, denn ich habe nur Gegenwind.
Jetzt bin ich an der Grenze nach Brasilien, ich gehe ueber den Urugay nach Uruguaiana, eine Stadt in Brasilien und von dort nach Bella Union im Land Urugay.
Schaut mal auf die Seite Blesch-web.de, da sind Bilder.
Gruss Gerhart

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In den Tropen tag:travellerspoint.com,2007-03-10:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=31&entryid=49399 2007-03-12T13:00:50Z 2007-03-10T23:15:54Z Hallo liebe Freunde, von Mendoza nach Nordosten mit Ziel Puerto Iguazu bin ich weitermit dem Bus gefahren - nocheinmal 36 Stunden Fahrzeit, 2 Naechte und 1 Tag. Zu sehen geb es jede Menge - total verschiedene Landschaften von trockener Steppe ueber hohe Berge, riesige Mais - Soja - Zuckerrohrplantagen bis zu dichtem Urwald. Jetzt bin ich in Puerto Iguazu, auf einem ausgesprochen schoenen Campingplatz mit Laden, Restaurant, Pool und schoenen Sanitaereinrichtungen, so siehe ich dort aus ... Hallo liebe Freunde,
von Mendoza nach Nordosten mit Ziel Puerto Iguazu bin ich weitermit dem Bus gefahren - nocheinmal 36 Stunden Fahrzeit, 2 Naechte und 1 Tag. Zu sehen geb es jede Menge - total verschiedene Landschaften von trockener Steppe ueber hohe Berge, riesige Mais - Soja - Zuckerrohrplantagen bis zu dichtem Urwald.
Jetzt bin ich in Puerto Iguazu, auf einem ausgesprochen schoenen Campingplatz mit Laden, Restaurant, Pool und schoenen Sanitaereinrichtungen, so siehe ich dort aus
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Iguazu liegt iam nordoestlichen Zipfel der Provinz Missiones zwischen Paraquay und Brasilien.
Heute war ich im Nationalpark bei den Wasserfaellen - ich bin absolut begeistert, ich habe sowas ja auch noch nie gesehen.
Tropischer Urwald, mit undurchdringlichen Schlingplanzen, Bromelien, Philandendrons und jeder Menge anderer Schmarotzer auf den Baeumen, tiefes dunkelgruen - einfach ueberwaeltigend.
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der absolute Hoehpunkt waren aber die Wasserfaelle.
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Mitten im Urwald, und doch ueber Stege sehr gut erreichbar, stuerzen riesige Wassermengen in Kilometerlanger Breite und sehr vielen Faellen in die Tiefe
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Ich habe fotografiert wie verrueckt, leider kann ich euch nicht so viele Bilder zeigen wie ich moechte, weil der Platz hier beschraenkt ist. Es gab wunderschoene Blueten, viele bunte Schmetterlinge und interessante Voegel. Solche Viecher fressen die Samen in den Baemen
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Und damit ihr nicht vergesst, wie ich aussehe, nochmal ein Selbstbildnis
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Moergen werde ich nochmal hingehen, dann habe ich ca. 1500 km entlang des Rio Parana und des Rio Uruquay bis Buenos Aires vor mir.
Herzliche Gruesse Gerhart

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Chile Ade - Pucon nach San Martin de los Andes-Mendoza tag:travellerspoint.com,2007-03-07:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=30&entryid=48818 2007-03-22T23:12:44Z 2007-03-07T18:17:21Z Hallo Freunde, nachdem ich heute wieder ein Internetcafe gefunden habe, das schnell genug ist, Bilder hochzuladen, gibts gleich 2 Berichte. In Pucon habe ich fast 3 Tage verbracht, es ist eine wunderschoene Stadt in einer Berglandschaft, die sich durchaus mit deutschen Kurstaedten messen kann - ich habe scherzhaft gesat, es ist das Baden-Baden Chiles, und das Casino ist auch geplant. Wahrzeichen ist der Vulkan Villarica, der unmittlbar hinter dem Ort liegt. Er ist wunderschoen, man kann ... Hallo Freunde, nachdem ich heute wieder ein Internetcafe gefunden habe, das schnell genug ist, Bilder hochzuladen, gibts gleich 2 Berichte.
In Pucon habe ich fast 3 Tage verbracht, es ist eine wunderschoene Stadt in einer Berglandschaft, die sich durchaus mit deutschen Kurstaedten messen kann - ich habe scherzhaft gesat, es ist das Baden-Baden Chiles, und das Casino ist auch geplant.
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Wahrzeichen ist der Vulkan Villarica, der unmittlbar hinter dem Ort liegt. Er ist wunderschoen, man kann sich nicht sattsehen an diesem gleichmaessigen Kegel mit dem weissen Dach und der staendigen Rauchfahne.R0010491.jpg
Man hat schon ein Gefuehl der Zerbrechlichkeit, wenn man bedenkt, dass ein paartausend Meter unter uns solche Gluten herrschen und darauf diese par Schollen treiben, die unsere Kontinente sind. Gerade weil man mit dem Fahrrad in relativ kurzer Zeit einen Kontinent durchfahren kann, ist einem viel bewusster, wie klein unsere Welt ist.
Am Ort sind 2 Seen, die einen wunderschoenen Strand aus schwarzem Vulkangries haben, eingebettet in die gruene Landschaft. Es gibt 2 Nationalparks, einer ist ueber diese Bruecke zu erreichen
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geschlafen habe ich auf einem schoenen Campingplatz mit Bach im Hintergrund
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Dann gings die Passtrasse Richtung Argentinien ueber die Anden.
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Geschlafen habe ich in dieser Huette mit Wohn- und Schlafzimmer, kurz vor der Passhoehe
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Man hat noch den lebendigen Vulkan Villarica (letzter Ausbruch ca.1970) im Auge, ist man schon am naechsten Vulkan, dem erloschenen Lanin
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Die Fahrt auf der Schotterstrasse ist anstrengend, es ist sehr steil, ich musste grosse Stuecke schieben.
Belohnung hierfuer doppelt auf der Passhoehe:
ein herrlicher, ganz einsam liegender See
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und viele Araukanen, das sind Baeume aus der Urzeit, die nur auf einem kleinen Teil Chiles und Argentiniens wachsen.
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Diese Baeume haben einen beschraenkten Lebensraum, werden uralt, wachsen sehr langsam und haben daher als Forstpflanze keinen grossen Nutzen. Daher wurden viele gefaellt, sie sind vom Aussterben bedroht. Auf argentinischer Seite werden auf den Plaetzen, wo frueher Aurekanen wuchsen, Kiefern aufgeforstet.
Die Aurekanen sind vom Aussterben bedroht, obwohl sie frueher eine der Hauptnahrungsquellen der Mapuche wahren, denn sie haben viele grosse Samen (wie Bucheckern in Walnussgroesse), die gekocht wie Esskastanien sind. Die Samen werden zudem aufgesammelt und im Laden Kiloweise als Nahrung verkauft, was zu einem weiteren Rueckgang fuehrt.
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Erstaunlich war wieder der Uebergang von Chile nach Argentinien:
Exakt auf der Passhoehe endet die ueppige Vegetation und geht in trockenes Bergland ueber - so sehr ist der Argentinische Teil duch die Anden vom Regen abgeschnitten.
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Auf argentinischer Seite habe ich San Martin de los Andes besucht, einen Kurort mit See und viel gruen- weil er noch im Regenbereich liegt. Ich glaube, dass das der einzige Platz mit viel Vegatation im suedlichen Andenbereich Argentniens ist.
Von dort gings mit dem Bus nach Mendoza - das ist die Weinhauptstadt Argentniens. Hier bin ich wieder voll im Hochsommer.
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Viele Gruesse Gerhart

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Schwester Ceciliana tag:travellerspoint.com,2007-03-07:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=29&entryid=48811 2007-03-14T13:19:58Z 2007-03-07T17:32:48Z Hallo Freunde, ich habe schon gemerkt, dass es in Lauda einige Neugierige gibt, die etwas ueber die Laudaer Schwester wissen moechten. Ueber meinen Besuch berichte ich gerne, denn ich wurde herzlich empfangen und habe von Schwester Ceciliana viel erfahren und viel gelernt. Nun moechte ich sie kurz vorstellen, und ich hoffe, dass Schwester Ceciliana mir nicht boese ist, wenn ich ueber sie schreibe. Schweste Ceciliana wurde 1920 in Lauda als Marianna Neckarmann geboren. Schon als junges Maedchen trat sie der Kongregation der "Franziskanerinnen vom ... Hallo Freunde,
ich habe schon gemerkt, dass es in Lauda einige Neugierige gibt, die etwas ueber die Laudaer Schwester wissen moechten.
Ueber meinen Besuch berichte ich gerne, denn ich wurde herzlich empfangen und habe von Schwester Ceciliana viel erfahren und viel gelernt.
Nun moechte ich sie kurz vorstellen, und ich hoffe, dass Schwester Ceciliana mir nicht boese ist, wenn ich ueber sie schreibe.
Schweste Ceciliana wurde 1920 in Lauda als Marianna Neckarmann geboren. Schon als junges Maedchen trat sie der Kongregation der "Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu" in Gengenbach bei und wurde als Lehrerin ausgebildet. Anfang der 50er Jahre wurde sie nach Chile beordet, wo sie viele Jahre als Leiter der Schule mit Internat geholfen hat, chilenische Kinder - viele Mapuche - auszubilden.
Da ihr deutsches Studium nicht anerkannt wurde, musste sie in Chile nochmal die komlette Lehrerausbildung an der Univeristaet absolvieren.
Ihr ganzes Leben lang hat sie so geholfen, den Kindern der armen und ungebildeten Urbevoelkerung zu einem menschenwuerdigen Leben in der von Europaeern dominierten Gesellschaft zu verhelfen.
Ende der 80er Jahre kam sie fuer 5 Jahre nach Deutschland an ihr Mutterhaus zurueck, um die Koordination mit Chile aufrechtzuerhalten. Dann zog es sie wieder nach Chile zurueck, wo sie jetzt schon 10 Jahre eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe hat.
Sie ist Mitglied des Convents Pucon, Leitet das Casa Nazareth und ist verantwortlich fuer die Pflege von Patenschaften von deutschen
Menschen, die fuer ein chilenisches Kind die Patenschaft uebernommen haben und diesem so helfen, eine gute Ausbildung zu erhalten.
Den ganzen Schriftwechsel, die Uebersetzungen der Korrespondenz der Patenkinder, die Auszahlung der Stipendien, der Kontakt nach beiden Seiten - alles liegt in ihren Haenden. So konnte sie schon 65 Kindern zu einer Graduation an der Uni verhelfen, neben vielen anderen, die es immerhin zur mittleren Reife oder zum Abitur gebracht haben.
Wie wenn das nicht genug waere, gibt sie auch noch im Haus Nazareth taeglich ein Abendessen fuer 50 Kinder aus, die zuhause keine ordenliche Ernaehrung bekommen koennen.
Nun mal ein Foto von Cecilia
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und das ist das Haus Nazareth, in dem die Kinder ihr Essen bekommen
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gekocht wird mit 3 Helferinnen in der Schulkueche
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Ein Teil des Essens wird mit einem Bazar finanziert, wobei aus Deutschland gespendetete Kleider verkauft werden
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Das ist die Kirche Nazareth, ein sehr schoener BauR0010472.jpg
und das von innen
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Man kann Schwester Ceciliana nur danken fuer das grosse Engagement, das sie in einem Alter aufbringt, wo andere schon 20 Jahre in Rente sind. Ich bringe ihr alle Hochachtung entgegen.
Hier noch ein schoenes grosses Kreuz, das ganz oben auf der Passhoehe steht.
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Das Kreuz hat der erste chilenische Kapuziner geschnitzt, Bruder Francisco Valdés Subercaseaux, der 13 Jahre in Pucón Missionspfarrer war und dann Bischof in Osorno wurde.

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Puerto Natales Richtung Norden tag:travellerspoint.com,2007-03-01:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=28&entryid=47669 2007-03-01T21:52:54Z 2007-03-01T21:52:54Z Liebe Freunde, heute ein etwas laengerer Bericht, denn zwischenzeilich hatte ich nicht viele Moeglichkeiten, ins Netz zu kommen. Puerto Natales war mein letzter Ort in Patagonien - Festland, hier nochmal ein Bild vom Pier mit Kormoranen Mittags hat das Faehrschiff angelegt, mit dem ich nach Puerto Montt 3 Tage lang gefahren bin Das Schiff hat LKW, Viehtransporter und ca. 100 Passagiere an Bord [img=http://www.travelle ... Liebe Freunde,
heute ein etwas laengerer Bericht, denn zwischenzeilich hatte ich nicht viele Moeglichkeiten, ins Netz zu kommen.
Puerto Natales war mein letzter Ort in Patagonien - Festland, hier nochmal ein Bild vom Pier mit Kormoranen
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Mittags hat das Faehrschiff angelegt, mit dem ich nach Puerto Montt
3 Tage lang gefahren bin
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Das Schiff hat LKW, Viehtransporter und ca. 100 Passagiere an Bord
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Eine wirklich tolle Fahrt durch die Inselwelt im suedlichen Chile, eine traumhafte Landschaft mit engen Kanaelen, durch die das Schiff geradeso durchkommt.
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Zwischendurch konnte man wieder mal einen Gletscher sehen, der sein Schmelzwasser direkt in den Fjord fliesen laesst
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Voin Puerto Montt bin ich nach Osorno mit dem Rad, die Landschaft ist vergleichbar mit den Weiden in Niedersachsen - viele Rinder, leichte Huegel. Die Stadt hat deutschen Ursprung, aber es ist nicht mehr viel davon zu sehen, viele haesslich Haeser und Huetten, alles vollgepackt mit Waren - man kann sich kaum vorstellen, dass so viele Laeden existieren koennen.
Das ist der Vulkan Osorno
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Ich bin gleich weiter nach Norden ins Gebit der Seen- Los Lagos.
Da ist es wieder laendlich, viele Rinderfarmen, Berge und Seen - ein traumhaftes Stueck Erde
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In Panguipulli habe ich diese schoene Holzkirche gesehen
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Von dort gings weiter Richtung Villarica und Pocon- auch hier wieder ein Vulkan, R0010461.jpg
Man kann den Rauch, der aus dem Krater kommt, gut sehen.
Hier werde ich Schester Ceciliana besuchen, das gibt einen extra Bericht.
Vile Gruesse an euch alle, geniesst den regnerischen Vorfruehling, bald wirds wieder schoen.

Gerhart

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Ushuaia - Torres del Paine tag:travellerspoint.com,2007-02-20:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=27&entryid=45895 2007-02-20T23:31:55Z 2007-02-20T23:31:55Z Hallo liebe Freunde, Feuerland heisst das, weil die Ureinwohner immer grosse Feuer unterhielten, damit die Nachbarn sie sehen konnten - oder damit sie ihr Nest wieder fanden. Ich hab mich zuenftig verabschiedet, und zwar damit So sah er vorher aus, und so zusammen mit einer Flasche Chardonnay Wenn man schon King Crabs essen will, dann hier, wo sie die letzten paar tausend aus dem Meer holen und in alle Welt verschicken. ... Hallo liebe Freunde,
Feuerland heisst das, weil die Ureinwohner immer grosse Feuer unterhielten, damit die Nachbarn sie sehen konnten - oder damit sie ihr Nest wieder fanden.
Ich hab mich zuenftig verabschiedet, und zwar damitR0010349.jpg
So sah er vorher aus, und so zusammen mit einer Flasche Chardonnay
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Wenn man schon King Crabs essen will, dann hier, wo sie die letzten paar tausend aus dem Meer holen und in alle Welt verschicken.

Dann gings mit dem Bus und einer Zwischenuebernachtung in Punta Arenas nach Puerto Montt zurueck.
Dort habe ich mein Fahrrad aus dem Verschlag geholt und bin zum Nationalpark Torres del Paine geradelt, 150 km, die ersten 85 am Nachmittag, je ein Drittel Asphalt, Schotter und Baustelle.
Baustelle heisst hier Notstrasse neben der Nchotterstrasse, die gerade hergerichtet und betoniert wird. Eng und staubig und viel loser Schotter.
Fuer die weiten 65 km habe ich 12 Stunden gebraucht - saukalter Gegenwind in einer Staerke, dass man bergab stehen blieb, wenn man nicht mit kleinem Kettenblatt getreten hat. Ich bin aus den unteren Gaengen nicht herausgekommen, aber die Landschaft ist grossartig
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Man sieht manchmal Nandus - die sind scheu, konnte kein vernuenftiges Bild machen, und viele Guanacos
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Das sind Bilder von dem beruehmten Torres-Massiv, man muss sich vorstellen, dass diese Tuerme von den Gletschern geformt wurden.
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Dahinter sind ja hunderte von Kilometern lange Gletscher - das patagonische Inlandeis, drum auch der eiskalte starke Wind.
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Immerhin hatte ich das erste mal im Leben einen ueberdachten Zeltplatz mit Windschutz
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Das sind die letzten Bilder vom Festland, uebermorgen gehts auf ein Schiff, das von Freitag bis Montag die Chilenischen Kanaele bis Puerto Montt hochfaehrt.
Alle Leute, die damit gefahren sind, haben in hoechsten Toenen geschwaermt - ich bin mal richtig gespannt.
Bis dann viele Gruesse von Gerhart

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Ushuaia tag:travellerspoint.com,2007-02-15:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=26&entryid=44877 2007-02-15T15:43:35Z 2007-02-15T15:43:35Z Fine del Mundo - so schreiben die Argendtinier hier. Aber der suedliche Zipfel von Argentinien ist recht lebendig. Feuerland ist regenreicher als der Norden, daher gibt es viele Schaf und Rinderweiden. Ushuaia ist wesentlich groesser, als in den Reisefuehren beschrieben, die Stadt ist kraeftig am wachsen, mit dem Tourismus. Darauf ist hier alles abgestmmt. Das ist die Sicht von oben Es gibt eine Hauptstrasse, wo fast alles zu kaufen ist und einen Hafen, wo auch die grossen Kreuzfahrschif ... Fine del Mundo - so schreiben die Argendtinier hier.
Aber der suedliche Zipfel von Argentinien ist recht lebendig. Feuerland ist regenreicher als der Norden, daher gibt es viele Schaf und Rinderweiden.
Ushuaia ist wesentlich groesser, als in den Reisefuehren beschrieben, die Stadt ist kraeftig am wachsen, mit dem Tourismus. Darauf ist hier alles abgestmmt.
Das ist die Sicht von obenR0010335.jpg
Es gibt eine Hauptstrasse, wo fast alles zu kaufen ist und einen Hafen, wo auch die grossen Kreuzfahrschiffe anlegen, die duch den Beagle-Kanal kommen
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Gestern war ich im hiesigen nationlpark, ca. 20 km ausserhalb. Dort habe ich auch in einer Art Huette mit Stockbetten uebernachtet.
Ich bin auf einen Berg gestiegen, war recht anstrengend, weil es duch ein Hochmoor ging, Aber wunderschoene Moose
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gab es in dem feuchten Sumpf, man bekam ordentlich nasse Struempfe.
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Aber oben hatte man eine wunderbare Sicht.
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Hier seht ihr mich, geblendet von der schoenen Aussicht. Eine der Inseln, die letzte, die man nur ahnen kann ist Kap Horn.
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Zu essen gibts hier natuerlich auch - was sonst als Laemmer, schliesslich wachsen die hier tausendfach.
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Heute bin ich wieder in der Stadt, und morgen gehts zurueck nach Puerto Natales, dort werde ich wieder aufs Fahrrad steigen, um in den Nationalpark Torres del Paines zu fahren.

Was ich auch noch sagen wollte- Vielen Dank fuer eure mails und Gaestebucheintraege, ich freu mich ueber jede Nachricht von euch.

Viele Gruesse Gerhart

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Punta Arenas tag:travellerspoint.com,2007-02-11:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=25&entryid=44003 2007-02-11T17:52:27Z 2007-02-11T17:52:27Z Hallo Freunde, Ich habe mich entschlossen, mein Rad in Puerto Montt stehen zu lassen, weil das Wetter gar zu eklig war, und den Rest nach Sueden mit dem Bus zu machen. Gestern morgen bin ich losgefahren (Bus) - und seit gestern Mittag ist dann der Sommer ausgebrochen, heute blauer Himmel und 25 Grad. Wie wenn mich Petrus aergern wollte. Aber hier aendert sich das Wetter ja fast stuendlich. Jetzt bin ich in Punta Arenas, der Hauptstadt des suedlichen teils Chiles Es ist eine erstaunlich ... Hallo Freunde,
Ich habe mich entschlossen, mein Rad in Puerto Montt stehen zu lassen, weil das Wetter gar zu eklig war, und den Rest nach Sueden mit dem Bus zu machen. Gestern morgen bin ich losgefahren (Bus) -
und seit gestern Mittag ist dann der Sommer ausgebrochen, heute blauer Himmel und 25 Grad. Wie wenn mich Petrus aergern wollte. Aber hier aendert sich das Wetter ja fast stuendlich.
Jetzt bin ich in Punta Arenas, der Hauptstadt des suedlichen teils Chiles
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Es ist eine erstaunlich europaeisch gepraegte Stadt, wunderschoene Jugendstilgebaude, denn hier lebten die Schafbarone, unter anderem eine Familie Braun, nach der Strassen, Schulen, der Friedhof und deren Palais benannt sind. Auch eine unmenge Denkmale - von Magellan ueber die ersten Spanier, den OHiggins- Befreier der Chilenen von den Spaniern bis zu den Helden der letzten Kriege. Sowohl die Chilenen als auch die Argentinier sind wahnsiinnig nationalstolz.
Gestern war ich mit dem Schiff auf einer Insel Magdalena in der Magellanstrasse - ein Pinguinreservat.
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Die kommen im Sommer dorthin, um ihre Jungen in Erdloechern auszubrueten und grosszuziehen, dann verschwinden sie wieder in den Meeren.
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Das war schon ein tolles Erlebnis, diese vielen Tiere -mehrere Hunderttausend, viele andere Wasservoegel, auch solche, die die Pinguinjungen auffressen. Ein irrsinnigeg Vogelgeschrei und die Luft voller Flaumfedern.
Auch einmal auf der Mgellanstrasse zu fahren war fuer mich etwas schoenes.
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Morgen gehts weiter nach Ushuaia, das ist die suedlichste Stadt.

Seid alle herzlich gegruesst Gerhart

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Puerto Natales tag:travellerspoint.com,2007-02-09:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=24&entryid=43664 2007-02-09T20:09:23Z 2007-02-09T20:06:02Z Hallo liebe Freunde, wei hier das Internet vergleichsweise superschnell ist, noch ein kleiner Bericht. Von El Chaiten bin ich mit dem Bus zurueck nach Calafate, dort uebernachtet und am naechsten Tag weiter - 5 Stunden Bus fur 240 km - nach Puerto Natales. Die Zahl der Radler, die auf Bus umsteigen, waechst mit jedem Kilometer nach Sueden, meist sind 3 Fahrraeder drin, es ist auch fast nicht zu fahren: Die schweren Schotterstrassen, eisiger Wind, taeglich Regen, da sehnt man sich schon ... Hallo liebe Freunde,
wei hier das Internet vergleichsweise superschnell ist, noch ein kleiner Bericht. Von El Chaiten bin ich mit dem Bus zurueck nach Calafate, dort uebernachtet und am naechsten Tag weiter - 5 Stunden Bus fur 240 km - nach Puerto Natales.
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Die Zahl der Radler, die auf Bus umsteigen, waechst mit jedem Kilometer nach Sueden, meist sind 3 Fahrraeder drin, es ist auch fast nicht zu fahren:
Die schweren Schotterstrassen, eisiger Wind, taeglich Regen, da sehnt man sich schon nach Waerme und einem Dach.
Der Ort liegt an einem Fjord, ist eine recht kleine Stadt mit kleinem Hafen
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Ich schlafe in einem Hostal, ca. 12 Euro.
War heute in der Hoele des Miledon, einem ausgestorbenen Urtier - ca. 60 km mit dem Rad - nass angekommen, in der Hoele getrocknet und wieder feucht auf dem Rueckweg.
So sieht die Hoehle aus:
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Und das Riesenfaultier, das vor ca. 10000 Jahren ausgestorben ist,
wahrscheinlich weil es leichte Beute mit viel Fleisch war, soll so ausgesehen haben, ca. 4 m hoch
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Soviel zur Geschichte der Fauna, morgen gehts - wieder mit dem Bus und ohne Fahrrad - nach Punta Arenas.
Fuer heute viele Gruesse Gerhart

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El Chalten tag:travellerspoint.com,2007-02-08:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=23&entryid=43512 2007-02-21T18:45:57Z 2007-02-08T23:13:38Z Liebe Freunde, mit dem Bus bin ich von el Calafate nach el Chalten gefahren, ca. 4 Stunden. Dort habe ich mein Zelt auf dem rustikalen Park-Campingplatz aufgestellt. Der Fitzroy-Park ist ein herrliches Wandergebiet, ich war 2 Tage meist zu Fuss unterwegs, mit dem Fahrrad konnte ich nur zu einem Punkt fahren, die Parkwege selbst sind gesperrt. Man hat wunderbare Aussicht auf den Fitzroy Diese gigantischen Eismassen in den ... Liebe Freunde,
mit dem Bus bin ich von el Calafate nach el Chalten gefahren, ca. 4 Stunden.
Dort habe ich mein Zelt auf dem rustikalen Park-Campingplatz aufgestellt.R0010229.jpg
Der Fitzroy-Park ist ein herrliches Wandergebiet, ich war 2 Tage meist zu Fuss unterwegs, mit dem Fahrrad konnte ich nur zu einem Punkt fahren, die Parkwege selbst sind gesperrt.
Man hat wunderbare Aussicht auf den Fitzroy
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Diese gigantischen Eismassen in den Gletschern rings um den Berg sind unvorstellbar und speisen die grossen Gletscherseen.
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Nur: trotz Hochsommer immer eisiger Wind, nachts hat es sogar geschneit, man muss sich gut einpacken.
Zum Schluss noch ein Bild vom Ort
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Das war mein heutiger Kurzbericht,
seid alle herzlich gegruesst von Gerhart

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El Calafate tag:travellerspoint.com,2007-02-03:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=22&entryid=42563 2007-02-03T20:32:33Z 2007-02-03T20:32:33Z Liebe Freunde, nachdem ich Grobenador Gregores mein Rad gluecklicherweise wieder intakt gebracht hatte, scheute ich das Risiko, nochmal 3 Tage auf den ruppigen Strassen zu Fahren und habe zum Ziel el Calafate den Bus genommen - das heisst 3 Busse, denn direkt faehrt keiner auf diesen Strassen, so bin ich ueber Puerto San Julina, Rio Gallegos nach el Calafate. Als ich ankam hat geregnet, beahlbare Hotels waren ausgebucht, also auf einem Campingplatz das Zelt im Regen aufgebaut. Danach war ich ganz schoen durchnaesst ... Liebe Freunde,
nachdem ich Grobenador Gregores mein Rad gluecklicherweise wieder intakt gebracht hatte, scheute ich das Risiko, nochmal 3 Tage auf den ruppigen Strassen zu Fahren und habe zum Ziel el Calafate den Bus genommen - das heisst 3 Busse, denn direkt faehrt keiner auf diesen Strassen, so bin ich ueber Puerto San Julina, Rio Gallegos nach el Calafate.
Als ich ankam hat geregnet, beahlbare Hotels waren ausgebucht, also auf einem Campingplatz das Zelt im Regen aufgebaut.
Danach war ich ganz schoen durchnaesst - deshalb bin ich in ein Restaurant, ein ziemlich nobles Lokal, aber super Einrichtung. Grillraum mit riesigem KHolzkohlefeuer, darum 4 Laemmer aufgespiesst, im Speiseraum ebenfalls riesiger Grill. Ich musste fast eine halbe Stunde warten, bis ein Platz frei wurde, das war ganz gut, denn dann war ich wieder ziemlich trocken.
Ich habe mir dann Lamm mit Salat und Kartofflen bestellt, dazu eine Flasch Rotwein.
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Das war fast ein Viertel von dem Schaefchen, hat super geschmeckt, habe dann geschlafen wie ein Murmeltier.
Um 7 heute frueh bin ich mit dem Bus in den Mureno-Nationalpark gefahren, eineinhalb Stunden Fahrt, ca, 80 km entfernt.
Dort ist man im Patagonischen Inlandeis
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Das Eis geht ca. 20 m ueber das Wasser hinaus, tuermt sich unter Druck riesig auf
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Manchmal bricht ein Brocken ab, das knallt wie Donner und faellt in den Gleschersee.
Leider wars ziemlich regnerisch und der Wind eiskalt, ab im Ort scheint die Sonne.
Als naechstes steht das Fitroy- Massiv auf dem Programm.

viele Gruesse Gerhart

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Caiten - Petito Moreno- Gobenator Gregores tag:travellerspoint.com,2007-02-01:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=21&entryid=42135 2007-02-02T02:06:21Z 2007-02-02T02:06:21Z Liebe Freunde, Nachdem es mich vor Chaiten mit Regen voll erwischt hat, am naechsten Tag immer noch Regen, Kleider und vor allem Schuhe nicht trocken, habe ich mich zur zweiten Busetappe entschlossen, von Chaiten nach Cohaique. Es ware eine recht schoene, aber ach lange Fahrt, denn erst morgens um halbdrei war ich in Cohaique. Gluecklicherweise hat mich eine Polizeistreife beim Stadtplanlesen gesehen und mich dann mit Blaulicht zu dem Hostal gefahren, das ich mir ausgesucht hatte. Ich ... Liebe Freunde,
Nachdem es mich vor Chaiten mit Regen voll erwischt hat, am naechsten Tag immer noch Regen, Kleider und vor allem Schuhe nicht trocken, habe ich mich zur zweiten Busetappe entschlossen,
von Chaiten nach Cohaique.
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Es ware eine recht schoene, aber ach lange Fahrt, denn erst morgens um halbdrei war ich in Cohaique. Gluecklicherweise hat mich eine Polizeistreife beim Stadtplanlesen gesehen und mich dann mit Blaulicht zu dem Hostal gefahren, das ich mir ausgesucht hatte.
Ich glaube nicht, dass die mir um die Zeit aufgemacht haetten, ohne die Polizeibegleitung.
Das Naturdenkmal soll ein Indio-Kopf sein, vielleicht koennt ehr es erkennen.
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Ab da bin ich Fahrrad gefahren. Zuerst nach Porto Ibanez dann mit dem Schiff ueber den Lago Carrera/Buenos Aires, nach dem Titikaka der zweitgroesste in Suedamerika.
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Interessant: keinerlei Vegetation an den Ufern, einfach nur Wasser in den Felsen.
Von da gings ueber die Grenze nach Argentinien.
2 Tage Fahrrad auf geteerten Strassen, welche Verwoehnung !
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Am Sonntag bin ich dann auf die Routa 40 Richtung Sueden - argentinische Pampa oder Mesa.
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Alles furchgtbar trocken, da wachsen nur Binsenbueschel und kleine Straucher, kein Busch, kein Baum, soweit man sehen kann nur Steppe und tafelfoermige Berge.
Dort lebt fast niemand, Guertltiere und Guanakos (wilde Lamas),
Voegel und Karnickel.
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Alle 50 km ist mal ein Wasserloch, und da ist manchmal eine Farm, wenn sie nicht schon verlassen ist.
Ich bin 4 Tage hindurchgefahren, musste schon mein Wasser rationieren, weil aus den Drecktuempeln wollte ich nichts holen.
Strasse kathostrophal, meist Kies und Sand, wenn man Glueck hat, feiner Kies und Dreck dazwischen.
Aber inner wieder schoene Ausblicke auf die Eisfelder der Anden, wo ich bald sein werde.
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Die Strassenbauer graben einfach Loecher, denn 20 cm unter der oberen Schicht liegt fast nur Kies - und je nachdem, ob grob oder fein, ist die Strasse.
Unterwegs ist mein 2. vorderer Gepaecktraeger gebrochen, und den Schnellspanner der Hinterachse habe ich einfach verloren.
Ich bin dann in den naechsten Ort ( ca. 100 km) mit losem Hinterrad gefahren, hin und wieder ist es herausgesprungen, dann war halt Vollbremsung von alleine.
Zum Glueck bin ich om Gobenator Gregores angekommen, 1 Liter Cola und 1 Liter Bier und 2 Steaks habe ich mir dann nachts um halbelf gleich einverleibt.
Dort habe ich noch ein kanadisches Ingenieurteam getroffen, die dort eine Mine nach Gold und Silber betreiben.
Ein Fahrradgeschaeft gibts natuerlich nicht - aber man braucht Glueck: ein Radfahrer, den ich nach einem Geschaeft gefragt habe, ist heimgefahren, hat einen neuen Satz Schnellspanner gebracht um mir beim motieren geholfen. Ich wollte ihm ueber die 10 Euro, die ihn
die Spanner gekostet haben, ein Trinkgeld geben.
Da war er fast beleidigt.
Man triftt immer wieder sehr interessante Leute, wenn ich nicht gerade in der einsamen Mesa stecke, habe ich immer Unterhaltung
Fuer heute genug, seid herzlich gegruesst.
Euer Gerhart

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Puerto Montt - Chaiten tag:travellerspoint.com,2007-01-22:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=20&entryid=40300 2007-02-08T23:14:31Z 2007-01-23T00:42:34Z Liebe Freunde, jetzt bin ich schon 4 Tage auf der sagenhaften Carretera Austral, der Strasse nach Sueden - grober Schotter, oft so lose, dass man schieben muss Aber - eine unvergleichlich schoene Landschaft. man hat Wasser, Wald, weisse Berge - alles beisammen. Mit der Faehre bin ich rein Stueck Richtung Chaiten gefahren, weil auf dem Stueck keine Strasse ist ... Liebe Freunde,
jetzt bin ich schon 4 Tage auf der sagenhaften Carretera Austral, der Strasse nach Sueden - grober Schotter, oft so lose, dass man schieben mussR0010138.jpg
Aber - eine unvergleichlich schoene Landschaft.R0010143.jpg
man hat Wasser, Wald, weisse Berge - alles beisammen.

Mit der Faehre bin ich rein Stueck Richtung Chaiten gefahren, weil auf dem Stueck keine Strasse istR0010147.jpg
Die ist an dem vielgelobten Parque Pumalin = Pumapark, einem Regenurwald, angekommen
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Ich bin noch eine Stunde gefahren, dann habe ich mich Schlafen gelegt.
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Hier gibt es eine wahnsinnig schoene Vegetation, riesige Farne und Blattpflanzen, Gummibaeume und Mahagoniarten, dazu ein Konzert, es ist der Wahnsinn.
Heute hat es leider wie ins Stroemen gegossen. Zunaechst habe ich mich untergestellt, aber dabei kammt man nicht weiter.
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Es hat ca. 4 Stunden in Stroemen gegossen, ich war patschnass,
ich bin jetzt in Chaiten, es ist 32.30 h und es regnet immer noch.
Hoffentlich bald wieder Sonne.
Gruesse an euch alle Gerhart

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San Fernando - Puerto Montt tag:travellerspoint.com,2007-01-19:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=19&entryid=39802 2007-01-19T13:29:53Z 2007-01-19T13:29:53Z Liebe Freunde, wieder mal ein kleiner Bericht. Mit dem Rad bin ich von San Fernando auf der Panamericana losgefahren. Die Autobahn ist zwar fuer Fahrraeder gesperrt, aber sebst Reiter und Maehdrescher sind hin und wieder anzutreffen, Fussganger ueberqueren unbekuemmert, obwohl reger Verkehr. Aber es gibt keinerlei Schatten, bis um 12 ist es auszuhalten, dann steigt die Temperatur ueber 30 Grad. Das ist gut fuer die Weinberge [img=http://www.travellerspoint.com/photos/80877/R0010123%2Ejpg ... R0010123.jpgLiebe Freunde, wieder mal ein kleiner Bericht.
Mit dem Rad bin ich von San Fernando auf der Panamericana losgefahren. Die Autobahn ist zwar fuer Fahrraeder gesperrt, aber sebst Reiter und Maehdrescher sind hin und wieder anzutreffen, Fussganger ueberqueren unbekuemmert, obwohl reger Verkehr.
Aber es gibt keinerlei Schatten, bis um 12 ist es auszuhalten, dann steigt die Temperatur ueber 30 Grad. Das ist gut fuer die Weinberge
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Bis ca. 2 kann man noch fahren, dann wirds drueckend, man ueberhitzt den Koerper und muss dauernd pausieren, dafuer gibt es Raststaetten
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ASber beim Sitzen kommt man nicht vorwaerts, drum habe ich mich entschlossen, die Strecke von Chilan bis Puerto Montt mit dem Bus zu fahren, das hat gut geklappt. um 11h los, um 21.30h in PuertoMontt. Das war mein Hotel "Schweiz"
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Jetzt kaufe ich Proviant, denn ab jetzt wird es einsamer, denn da hinten liegt Patagonien
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fuer heute viele Gruesse Gerhart

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Santiago-San Fernando tag:travellerspoint.com,2007-01-14:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=18&entryid=39091 2007-01-14T22:35:22Z 2007-01-14T22:35:22Z Liebe Freunde, mein letzter Tag in Santiago war ein gemuetlicher. Ich bin mit der Seibanhgn auf einen Aussichtberg gefahren um die Stadt von oben und den Heiligen aus der Naehe zu sehen Unten war ich dann in einem Gemuesemarkt Da gibt es Obst in Huelle und Fuelle, Orangen und Erdbeeren, Kirschen, Pfirsiche Trauben Aprikosen Avocados usw.Fuer uns ... Liebe Freunde,
mein letzter Tag in Santiago war ein gemuetlicher. Ich bin mit der Seibanhgn auf einen Aussichtberg gefahren um die Stadt von oben und den Heiligen aus der Naehe zu sehenSan_Christobal.JPG
auf_derMauer.JPG
Unten war ich dann in einem Gemuesemarkt
Gemuese.JPG
Da gibt es Obst in Huelle und Fuelle, Orangen und Erdbeeren, Kirschen, Pfirsiche Trauben Aprikosen Avocados usw.Fuer unsere Verhaeltnisse spottbiliig, ca. 30 cent das Kilo.
Daneben ist ein Bumenmarkt, da waere Christa nicht mehr herauszubringen.
blumen.JPG
Das Tal zwischen Santiago und San Fernando ist fruchtbar, und es gibt viel Wasser Da ist der Gartenbau die Regel, man sieht auch viele Weinberge.
Ich bin heute mit dem Zug ca. 100 km aus Santiago herausgefahren, um dem Grossstadtverkehr zu entgehen.
bahnhof.JPG
Allein die Stadt hat ca. 60 km Durchmesser, und das ist was los
Ich bin doppelt froh, dass ich den Zug genommen habe. denn ich hab mir den Magen verdorben und fuehl mich nicht toll- zum Radfahren zu schwach.
Hoffentlich ist es morgen vorbei.
Heute schlafe ich in einem einfachen, aber sauberen Hotel in einem riesien Zimmer. Das kostet etwa 10 Euro, ein netter Kioshaendler, den ich nach einem guenstigen Hotel fragte, hat mich sogar 2 Strassen weit hingefuehrt. Die Menschen sind hier ueberdimassen freundlich und hilfreich.
So haben die mein Gepaeck und das Fahrrad in den Zug hinein und herausgepackt, ich hatte gar keine Chance, selbst anzufassen.
Und das ist die Aussicht aus dem Hotelfenster.
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fuer heute viele Gruesse
Gerhart

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Stadtbummel Santiago tag:travellerspoint.com,2007-01-12:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=17&entryid=38814 2007-01-13T16:39:57Z 2007-01-12T23:26:32Z Hallo ihr Lieben zuhause, Heute habe ich Santiago erlaufen. Von 7 h bis 16 h war ich auf den Beinen. Dann bin ich in mein Zimmer, mit einer Flasche Wasser und einer Flasche Bier im Arm. Santiago macht foehlich und durstig. Durstig, weil man beim Laufen im strahlenden Sonnenschein bei 30 Grasd einfachschwitzt, auch wenn man Schatten sucht. Aber zum froehlich sein gibt es mehrere Gruende: Die Stadt ist sehr lebendig. Ab 6 h kommt die Muellabfuhr und uebernimmt das Werk der Strassenfe ... image_00009.jpgHallo ihr Lieben zuhause,
Heute habe ich Santiago erlaufen. Von 7 h bis 16 h war ich auf den Beinen. Dann bin ich in mein Zimmer, mit einer Flasche Wasser und einer Flasche Bier im Arm. Santiago macht foehlich und durstig.
Durstig, weil man beim Laufen im strahlenden Sonnenschein bei 30 Grasd einfachschwitzt, auch wenn man Schatten sucht.
Aber zum froehlich sein gibt es mehrere Gruende:
Die Stadt ist sehr lebendig. Ab 6 h kommt die Muellabfuhr und uebernimmt das Werk der Strassenfeger (waers doch in Deutschland auch so sauber!). Ab 7 sind die Lieferanten fuer die hunderten von von Imbiss- Lebensmittel- Klamotten und sonstigen Laeden mit Lieferwagen und Sackkarren unterwegs, ihnen folgen von 8-9h die angestellten Maenner in noblem schwarz und huebsche, gepflegte Damen im Business-Look - die ersteren lassen sich noch fuer 300 Peso - 50 cent- die Schuhe auf Hochglanz bringen.
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Am Palst der Republik zieht die Garde in Maerchenuniform mit hochglaenzenden Stiefeln auf, und Damen von jungem bis jugendfreiem Alter lassen sich spaeter vom Liebhaber oder Ehemann mit den huebschen Gardesoldaten ablichten - welch ein Frust fuer die Fotografen.
Zwischen 9 und 10 h werden die Fussgaenerzonen mit dem Mop gewaschen - purer Luxus !
In den Parks- in der City gibt es viele, wird die Tageszeitung gelesen.

Dann, um 10 h istr die beschauliche Ruhe zu Ende. Rolltore rattern, die Innenstadt wird zum riesigen Laden.Bebidas und Cocadillos suchen Hungrige, Apotheken und Minibaumaerkte konkurieren mit Jeans und Accessoires, Schmuck, bunten Baendern, Obst und vor allem Banken.
Eine Stadt, die sich so viele Banker leisten kann, muss sehr reich oder sehr arm sein, in Santiago ist alles da, - auch die alte Kathedrale, das Museum Bellas Artes, ein Museum mit der Geschichte der Stadt seit der Mitte des 16. JH., und ein archaeologisches Museum mit Fruehkulturen.
Auch Ansehen macht Apetit, im Mercato Central gibt es fast alle Muscheln, Krebse und Fische, die an Chiles Kueste gefischt werden, und die Kueste ist lang. Zwischen 2 und 6 euro pro Kilo kann man fast alles bekommen, was das Meer hergibt - ein Paradies (noch), denn auch in Chile gibt es viele junge Menschen
mit viel Hunger.
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Ich habe 4 Euro fuer eine Portion Venusmuscheln - hier Almejas- incl. Wein genossen, das waren bestimmt 3 Dutzend, roh im Saft mit Zitrone, davon kann man in Europa nur traeumen.
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Moses haette gesagt: hier ist es schoen, hier lasst uns bleiben.
Kurzes Fazit: Santiago ist ganz anders, eine Stadt mit langer, vor allem auch spanischer Tradition - im Gegensatz zu Nordamerika, das viel juenger und vor allem englisch gepraegt ist. Die stadt ist bunt, reich und arm, gruen und warm, fruchtbar, gepflegt, teils zerfallen und vergaenglich, aber wieder jung und lebendig. Und voll froehlicher Menschen.
Ich gruesse euch und denk an euch alle
Gerhart

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In Chile tag:travellerspoint.com,2007-01-11:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=16&entryid=38612 2007-01-13T16:38:43Z 2007-01-11T20:25:55Z Der Flug war ausgezeichnet, leider fast nur im Dunkeln, erst heute morgen konnte man ein wenig von Brasilinen kurz vor Sao Paulo sehen, die Stadt selbst war voll im Morgensonnenschein. Im Flieger wurde ich gut gefuettert, Nachtessen um 2 Uhr, Fruehstueck kurz vor Sao Paulo und nochmal bei der Swiss Air m Flug nach Santiago. Um 17h MEZ bin ich angekommen, hier war es 12 Uhr Mittag. Mit dem Fahrrad ueber Autobahn und dann Vorstaedte ins Centrum, ca. 25 km. Gut Warm, ... Der Flug war ausgezeichnet, leider fast nur im Dunkeln,
erst heute morgen konnte man ein wenig von Brasilinen kurz vor Sao Paulo sehen, die Stadt selbst war voll im Morgensonnenschein.
Im Flieger wurde ich gut gefuettert, Nachtessen um 2 Uhr, Fruehstueck kurz vor Sao Paulo und nochmal bei der Swiss Air m Flug nach Santiago.
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Um 17h MEZ bin ich angekommen, hier war es 12 Uhr Mittag.
Mit dem Fahrrad ueber Autobahn und dann Vorstaedte ins Centrum, ca. 25 km. Gut Warm, volle Sonne, der Tacho hat 39 Grad angeyeigt, und bei meiner noch schwachen Kondition wars bei der Hitze richtig Arbeit
Habe ein schoenes Hostel, unter www.andeshotel.com koennt ihr es sehen.
Jetyt gehts in die Dusche und dann zum Stadtbummel, ich bin mitten im Zentrum.
Seit alle gegruesst
Gerhart

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Der Contdown tag:travellerspoint.com,2007-01-10:/blog/?domain=gerhart&thisblog_entryid=15&entryid=38422 2007-01-10T11:47:27Z 2007-01-10T11:47:27Z So, liebe Freunde, jetzt wird es wirklich wahr: heute abend geht es in die Luft, und morgen bin ich schon in Santiago/Chile. Fahrrad ist im Karton, die 5 Taschen,die ich mitnehme,wiegen zeimlich genau 28 kg, Das ist das Limit von Lufthansa, aber mehr möchte ich auch nicht auf dem Fahrrad haben, sonst werde ich zur Schnecke. Seid alle nochmal aus Deutschland gegrüßt. Gerhart ... So, liebe Freunde, jetzt wird es wirklich wahr:
heute abend geht es in die Luft, und morgen bin ich schon in Santiago/Chile.
Fahrrad ist im Karton, die 5 Taschen,die ich mitnehme,wiegen zeimlich genau 28 kg,
Das ist das Limit von Lufthansa, aber mehr möchte ich auch nicht auf dem Fahrrad haben, sonst werde ich zur Schnecke.
Seid alle nochmal aus Deutschland gegrüßt.
Gerhart

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