Travel Blogs by Travellerspoint

Backpacking

Ushuaia - Torres del Paine

Abschied vom Feuerland

sunny 15 °C

Hallo liebe Freunde,
Feuerland heisst das, weil die Ureinwohner immer grosse Feuer unterhielten, damit die Nachbarn sie sehen konnten - oder damit sie ihr Nest wieder fanden.
Ich hab mich zuenftig verabschiedet, und zwar damitR0010349.jpg
So sah er vorher aus, und so zusammen mit einer Flasche Chardonnay
R0010343.jpg
Wenn man schon King Crabs essen will, dann hier, wo sie die letzten paar tausend aus dem Meer holen und in alle Welt verschicken.

Dann gings mit dem Bus und einer Zwischenuebernachtung in Punta Arenas nach Puerto Montt zurueck.
Dort habe ich mein Fahrrad aus dem Verschlag geholt und bin zum Nationalpark Torres del Paine geradelt, 150 km, die ersten 85 am Nachmittag, je ein Drittel Asphalt, Schotter und Baustelle.
Baustelle heisst hier Notstrasse neben der Nchotterstrasse, die gerade hergerichtet und betoniert wird. Eng und staubig und viel loser Schotter.
Fuer die weiten 65 km habe ich 12 Stunden gebraucht - saukalter Gegenwind in einer Staerke, dass man bergab stehen blieb, wenn man nicht mit kleinem Kettenblatt getreten hat. Ich bin aus den unteren Gaengen nicht herausgekommen, aber die Landschaft ist grossartig
R0010363.jpg
Man sieht manchmal Nandus - die sind scheu, konnte kein vernuenftiges Bild machen, und viele Guanacos
R0010369.jpg
Das sind Bilder von dem beruehmten Torres-Massiv, man muss sich vorstellen, dass diese Tuerme von den Gletschern geformt wurden.
R0010370.jpg
Dahinter sind ja hunderte von Kilometern lange Gletscher - das patagonische Inlandeis, drum auch der eiskalte starke Wind.
R0010372.jpg
Immerhin hatte ich das erste mal im Leben einen ueberdachten Zeltplatz mit Windschutz
R0010377.jpg
Das sind die letzten Bilder vom Festland, uebermorgen gehts auf ein Schiff, das von Freitag bis Montag die Chilenischen Kanaele bis Puerto Montt hochfaehrt.
Alle Leute, die damit gefahren sind, haben in hoechsten Toenen geschwaermt - ich bin mal richtig gespannt.
Bis dann viele Gruesse von Gerhart

Posted by gerhart 15:13 Archived in Backpacking | Chile Comments (3)

Email this entryFacebookStumbleUponRedditDel.icio.usIloho

Ushuaia

Am suedamerikanischen Ende der Welt

overcast 15 °C

Fine del Mundo - so schreiben die Argendtinier hier.
Aber der suedliche Zipfel von Argentinien ist recht lebendig. Feuerland ist regenreicher als der Norden, daher gibt es viele Schaf und Rinderweiden.
Ushuaia ist wesentlich groesser, als in den Reisefuehren beschrieben, die Stadt ist kraeftig am wachsen, mit dem Tourismus. Darauf ist hier alles abgestmmt.
Das ist die Sicht von obenR0010335.jpg
Es gibt eine Hauptstrasse, wo fast alles zu kaufen ist und einen Hafen, wo auch die grossen Kreuzfahrschiffe anlegen, die duch den Beagle-Kanal kommen
R0010323.jpg
Gestern war ich im hiesigen nationlpark, ca. 20 km ausserhalb. Dort habe ich auch in einer Art Huette mit Stockbetten uebernachtet.
Ich bin auf einen Berg gestiegen, war recht anstrengend, weil es duch ein Hochmoor ging, Aber wunderschoene Moose
R0010339.jpg
gab es in dem feuchten Sumpf, man bekam ordentlich nasse Struempfe.
R0010340.jpg
Aber oben hatte man eine wunderbare Sicht.
R0010338.jpg
Hier seht ihr mich, geblendet von der schoenen Aussicht. Eine der Inseln, die letzte, die man nur ahnen kann ist Kap Horn.
R0010337.jpg
Zu essen gibts hier natuerlich auch - was sonst als Laemmer, schliesslich wachsen die hier tausendfach.
R0010328.jpg
Heute bin ich wieder in der Stadt, und morgen gehts zurueck nach Puerto Natales, dort werde ich wieder aufs Fahrrad steigen, um in den Nationalpark Torres del Paines zu fahren.

Was ich auch noch sagen wollte- Vielen Dank fuer eure mails und Gaestebucheintraege, ich freu mich ueber jede Nachricht von euch.

Viele Gruesse Gerhart

Posted by gerhart 07:24 Archived in Backpacking | Argentina Comments (0)

Email this entryFacebookStumbleUponRedditDel.icio.usIloho

Santiago-San Fernando

Mit Zug

sunny 37 °C

Liebe Freunde,
mein letzter Tag in Santiago war ein gemuetlicher. Ich bin mit der Seibanhgn auf einen Aussichtberg gefahren um die Stadt von oben und den Heiligen aus der Naehe zu sehenSan_Christobal.JPG
auf_derMauer.JPG
Unten war ich dann in einem Gemuesemarkt
Gemuese.JPG
Da gibt es Obst in Huelle und Fuelle, Orangen und Erdbeeren, Kirschen, Pfirsiche Trauben Aprikosen Avocados usw.Fuer unsere Verhaeltnisse spottbiliig, ca. 30 cent das Kilo.
Daneben ist ein Bumenmarkt, da waere Christa nicht mehr herauszubringen.
blumen.JPG
Das Tal zwischen Santiago und San Fernando ist fruchtbar, und es gibt viel Wasser Da ist der Gartenbau die Regel, man sieht auch viele Weinberge.
Ich bin heute mit dem Zug ca. 100 km aus Santiago herausgefahren, um dem Grossstadtverkehr zu entgehen.
bahnhof.JPG
Allein die Stadt hat ca. 60 km Durchmesser, und das ist was los
Ich bin doppelt froh, dass ich den Zug genommen habe. denn ich hab mir den Magen verdorben und fuehl mich nicht toll- zum Radfahren zu schwach.
Hoffentlich ist es morgen vorbei.
Heute schlafe ich in einem einfachen, aber sauberen Hotel in einem riesien Zimmer. Das kostet etwa 10 Euro, ein netter Kioshaendler, den ich nach einem guenstigen Hotel fragte, hat mich sogar 2 Strassen weit hingefuehrt. Die Menschen sind hier ueberdimassen freundlich und hilfreich.
So haben die mein Gepaeck und das Fahrrad in den Zug hinein und herausgepackt, ich hatte gar keine Chance, selbst anzufassen.
Und das ist die Aussicht aus dem Hotelfenster.
aus_dem_Fenster.JPG
fuer heute viele Gruesse
Gerhart

Posted by gerhart 14:18 Archived in Backpacking | Chile Comments (1)

Email this entryFacebookStumbleUponRedditDel.icio.usIloho

Stadtbummel Santiago

viele Eindruecke

sunny 32 °C

image_00009.jpgHallo ihr Lieben zuhause,
Heute habe ich Santiago erlaufen. Von 7 h bis 16 h war ich auf den Beinen. Dann bin ich in mein Zimmer, mit einer Flasche Wasser und einer Flasche Bier im Arm. Santiago macht foehlich und durstig.
Durstig, weil man beim Laufen im strahlenden Sonnenschein bei 30 Grasd einfachschwitzt, auch wenn man Schatten sucht.
Aber zum froehlich sein gibt es mehrere Gruende:
Die Stadt ist sehr lebendig. Ab 6 h kommt die Muellabfuhr und uebernimmt das Werk der Strassenfeger (waers doch in Deutschland auch so sauber!). Ab 7 sind die Lieferanten fuer die hunderten von von Imbiss- Lebensmittel- Klamotten und sonstigen Laeden mit Lieferwagen und Sackkarren unterwegs, ihnen folgen von 8-9h die angestellten Maenner in noblem schwarz und huebsche, gepflegte Damen im Business-Look - die ersteren lassen sich noch fuer 300 Peso - 50 cent- die Schuhe auf Hochglanz bringen.
image_00008.jpg
Am Palst der Republik zieht die Garde in Maerchenuniform mit hochglaenzenden Stiefeln auf, und Damen von jungem bis jugendfreiem Alter lassen sich spaeter vom Liebhaber oder Ehemann mit den huebschen Gardesoldaten ablichten - welch ein Frust fuer die Fotografen.
Zwischen 9 und 10 h werden die Fussgaenerzonen mit dem Mop gewaschen - purer Luxus !
In den Parks- in der City gibt es viele, wird die Tageszeitung gelesen.

Dann, um 10 h istr die beschauliche Ruhe zu Ende. Rolltore rattern, die Innenstadt wird zum riesigen Laden.Bebidas und Cocadillos suchen Hungrige, Apotheken und Minibaumaerkte konkurieren mit Jeans und Accessoires, Schmuck, bunten Baendern, Obst und vor allem Banken.
Eine Stadt, die sich so viele Banker leisten kann, muss sehr reich oder sehr arm sein, in Santiago ist alles da, - auch die alte Kathedrale, das Museum Bellas Artes, ein Museum mit der Geschichte der Stadt seit der Mitte des 16. JH., und ein archaeologisches Museum mit Fruehkulturen.
Auch Ansehen macht Apetit, im Mercato Central gibt es fast alle Muscheln, Krebse und Fische, die an Chiles Kueste gefischt werden, und die Kueste ist lang. Zwischen 2 und 6 euro pro Kilo kann man fast alles bekommen, was das Meer hergibt - ein Paradies (noch), denn auch in Chile gibt es viele junge Menschen
mit viel Hunger.
R0010083.JPG
Ich habe 4 Euro fuer eine Portion Venusmuscheln - hier Almejas- incl. Wein genossen, das waren bestimmt 3 Dutzend, roh im Saft mit Zitrone, davon kann man in Europa nur traeumen.
R0010088.JPG
Moses haette gesagt: hier ist es schoen, hier lasst uns bleiben.
Kurzes Fazit: Santiago ist ganz anders, eine Stadt mit langer, vor allem auch spanischer Tradition - im Gegensatz zu Nordamerika, das viel juenger und vor allem englisch gepraegt ist. Die stadt ist bunt, reich und arm, gruen und warm, fruchtbar, gepflegt, teils zerfallen und vergaenglich, aber wieder jung und lebendig. Und voll froehlicher Menschen.
Ich gruesse euch und denk an euch alle
Gerhart

Posted by gerhart 14:57 Archived in Backpacking | Chile Comments (0)

Email this entryFacebookStumbleUponRedditDel.icio.usIloho

In Chile

sicher gelandet, mit dem Rad in die Stadt

35 °C

Der Flug war ausgezeichnet, leider fast nur im Dunkeln,
erst heute morgen konnte man ein wenig von Brasilinen kurz vor Sao Paulo sehen, die Stadt selbst war voll im Morgensonnenschein.
Im Flieger wurde ich gut gefuettert, Nachtessen um 2 Uhr, Fruehstueck kurz vor Sao Paulo und nochmal bei der Swiss Air m Flug nach Santiago.
image_00007.jpg
Um 17h MEZ bin ich angekommen, hier war es 12 Uhr Mittag.
Mit dem Fahrrad ueber Autobahn und dann Vorstaedte ins Centrum, ca. 25 km. Gut Warm, volle Sonne, der Tacho hat 39 Grad angeyeigt, und bei meiner noch schwachen Kondition wars bei der Hitze richtig Arbeit
Habe ein schoenes Hostel, unter www.andeshotel.com koennt ihr es sehen.
Jetyt gehts in die Dusche und dann zum Stadtbummel, ich bin mitten im Zentrum.
Seit alle gegruesst
Gerhart

Posted by gerhart 11.01.2007 12:15 Archived in Backpacking | Chile Comments (2)

Email this entryFacebookStumbleUponRedditDel.icio.usIloho

(Entries 1 - 5 of 5) Page [1]